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Der neue Jeep Grand Cherokee

Der neue Jeep Grand Cherokee feiert auf dem diesjährigen Moskauer Automobil Salon seine Europapremiere.

Der Jeep der auf der Bodengruppe des Mercedes M-Klasse basiert hat eine deutlich kantigere Front und ist ausgestattet mit einem neu entwickelten 3,6-Liter-V6-Motor mit 280 PS/206 kW. Aber auch der 5,7-Liter-Hemi-V8-Motor mit 360 PS ist natürlich noch zu haben. Ab 2011 vervollständigt dann auch ein Dieselaggregat des italienischen Herstellers Motori die Motorenpalette in Europa.

Je nach Anspruch kann zwischen den beiden Allradantrieben Quadra Trac II und Quradra Drive II gewählt werden und auch eine Luftfederung, die an unterschiedliche Gelände angepasst werden kann ist inzwischen erhältlich.

Auch wenn das Engagement von Jeep etwas überraschend kommt, da der Markt von der Wirtschaftskrise hart getroffen wurde, ist gerade die Premiere in Moskau durchaus nachzuvollziehen, da Russland für Fiat-Chrysler inzwischen ein bedeutender Markt geworden ist. Auch wurde zu Beginn des Jahres ein Joint Venture mit dem russischen Unternehmen Sollers geschlossen und zukünftig sollen pro Jahr 150.000 Jeep in Neberezhyne Chelny gebaut werden. Insgesamt sollen bis 2016 dann sogar 500.000 Fahrzeuge von Fiat-Chrysler in Russland gebaut werden.

Aber auch andere Autohersteller wie zum Beispiel Porsche, Ford und auch Renault-Nissan setzen zunehmend auf den russischen Markt.

Der Jaguar XJ Sentinel

Auf dem Moskauer Automobil Salon vom 27. August bis 05. September soll der neue Jaguar XJ Sentinel vorgestellt werden.

Mit dem XJ Sentinel (Wächter) präsentiert Jaguar eine gepanzerte Luxuslimousine mit 3,3 Tonnen Leergewicht und 385 PS. Genau an der richtigen Stelle sollte man meinen, wo doch Reichtum und eine hohe Kriminalitätsrate in Moskau über dem Durchschnitt liegen.

Das Auto mit der höchsten Schutzklasse B7 ist ein neues Flaggschiff von Jaguar und verfügt über eine Panzerung aus hochfestem Stahl und Kevlar. Und das Gewicht von 3,3 Tonnen ist im Vergleich zu den 1,77 Tonnen der Serienlimousine nicht einmal besonders hoch, so dass sogar noch eine Zuladung von 500 Kilogramm möglich ist.

Allerdings ist die Höchstgeschwindigkeit des Jaguar XJ Sentinel von 250 km/h auf 195 km/h gesunken und auch der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert mit 9,7 Sekunden rund 4 Sekunden länger. Die Stoßdämpfer sind so auch extra an das hohe Gewicht angepasst und passen sich selbst auch permanent an die Fahrbedingungen an.  Auch Lenkung und Fahrwerk des Sentinel von Jaguar. wurden so verändert, dass das Fahrverhalten dem eines normalen XJ gleicht. Die Spezialreifen auf den 19-Zoll-Leichtmetallfelgen haben verstärkte Flanken, die das Fahrzeug auch bei komplettem Luftverlust noch tragen.

Da das Auto von der normalen Langversion des XJ nicht zu unterscheiden sein soll, ist dies die ideale Limousine für Politiker, Sicherheitsfirmen, Wirtschaftsvertreter oder eben auch reiche Russen. Ganz besonders da jeder Jaguar XJ Sentinel auch noch mit einer zusätzlichen Sicherausstattung ganz nach Wunsch des Kunden versehen werden kann.

Ethanol als Treibstoff

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Ford Model T mit einem Ethanolantrieb entworfen, allerdings geriet die Idee dank des Erdölbooms auch schnell wieder in Vergessenheit.

Bioethanol entsteht durch Gärung aus Kartoffeln, Zuckerrohr, Mais oder Getreide und kann aufgrund seiner Eigenschaften ähnlich eingesetzt werden wie Kraftstoffe auf Erdölbasis, ohne das spezielle Motoren benötigt werden. Einzig der Verbrauch ist um rund ein Drittel höher, da der Energiegehalt von Ethanol niedriger ist als beim Benzin.

Mitte der 1970er Jahre wurde dann in Brasilien während der Ölkrise das Programm „Proálkool“ gestartet, um fossile Kraftstoffe durch Ethanol zu ersetzen.
Grund dafür war die Tatsache, dass sich immer weniger Brasilianer bei den steigenden Erdölpreisen Benzin noch leisten konnten und aus Zuckerrohr hergestelltes Ethanol, bedingt durch niedrigere Produktionskosten, wesentlich preiswerter ist.
Jedes zweite Auto in Brasilien kann sowohl  Benzin als auch Ethanol tanken, ist also ein FFV, ein Flexible Fuel Vehicle, und Brasilien war auch lange Zeit marktführend in der Ethanolproduktion.

Diese Führung haben inzwischen die USA übernommen, die Ethanol vorwiegend aus Mais herstellen und dies sogar staatlich gefördert. Denn auch dort gilt, ähnlich wie in Deutschland, die Beimischungspflicht.

Bioethanol ist immer wieder Anlass für „Tank oder Teller“ Diskussionen, und auch der Raubbau des brasilianischen Regenwaldes ist ein Thema. Allerdings versichert der Verband der Zuckerrohrindustrie Brasiliens, dass Zuckerrohr nur in Regionen außerhalb des Regenwaldes angebaut wird. Unter Umständen sind diese Diskussionen allerdings bald hinfällig, da inzwischen längst an der Herstellung von Ethanol aus Zellulose geforscht wird. So blieben die Früchte für den Menschen und der Treibstoff würde aus den Stängeln und Halmen hergestellt.

Schon 2011 sollen in den USA und in China neue Produktionsstätten in Betrieb genommen werden, und auch in Deutschland wird mit dem Bau einer großen Demonstrationsanlage begonnen.
Der Vorteil des in Deutschland angewendeten Herstellungsverfahrens liegt darin, dass die für die Produktion von Ethanol nötigen Enzyme, statt von außen zugeführt zu werden, in der Anlage selbst produziert werden, was Produktionskosten senkt.

Führend in Sachen Bioethanol in Europa ist Schweden. Hier wurde schon vor 5 Jahren ein Ethanolprogramm gestartet und eine große Zahl an Ethanoltankstellen ist in dem skandinavischen Land vorgeschrieben. Auch wird in Pilotanlagen bereits Ethanol aus Hausmüll und Holzabfällen hergestellt.

In Deutschland gibt es bisher erst 70 Tankstellen an denen Ethanol (E85) überhaupt angeboten wird und es werden bisher auch erst 5 Volumenprozent Ethanol dem Benzin beigemischt.
Es ist allerdings zu erwarten, dass demnächst, vielleicht schon ab Oktober 2010, auch 10 Prozent beigemischt werden können.

Mal wieder interessante News

Die italienische Reederei Visemar Line hat einen wöchentlichen Fährdienst von Venedig nach Tartus in Syrien und Alexandria in Ägypten eingerichtet. Das RoPax-Schiff „Visemar One“ kann 200 Lkw, 70 Pkw und 325 Passagiere befördern. Die Fahrt bis Tartus dauert 68 Stunden, nach weiteren 20 Stunden erreicht die Fähre dann Alexandria. Es wird auch schon darüber nachgedacht, eine zweite Fähre einzusetzen um zwei Fahrten pro Woche anbieten zu können.

Viele Autofahrer sind im Bereich von Autobahnbaustellen oft unsicher oder sogar ängstlich. Dass diese Ängste nicht unbegründet sind, zeigt die Tatsache, dass jedes Jahr einige Tausend Menschen verletzt oder getötet werden. Zu hohe Geschwindigkeit, seitliche Zusammenstöße und mangelnder Sicherheitsabstand sind hierbei die Hauptursache. Um Baustellen nun sicherer zu machen, wird  auf einigen deutschen Autobahnen ein neues Verkehrsschild getestet, das Autofahrern rät versetzt zu fahren und Lkw nicht zu überholen. Diese Fahrweise ermöglicht eine höhere Fahrzeugdichte bei trotzdem höherer Sicherheit. Solange es keine Störungen gibt, kann der der Verkehr so in einem Zug durch die Baustelle fließen.

Das Statistische Bundesamt kam zu dem vorläufigen Ergebnis, dass in den ersten drei Monaten 2010 19 Prozent weniger Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen und die Zahl der Verletzten um 10 Prozent sank und dies bei einer Zunahme der Verkehrsunfälle um 6,1 Prozent.

Der Aston Martin V8 Vantage N420

Der Aston Martin V8 Vantage N420 ist jetzt als Coupé und Roadster erhältlich und soll ab 127.500 Euro kosten.

Die „Special Edition“ des Aston Martin V8 Vantage N420, der 2006 beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring den 24. Platz belegt hatte, hat um rund 27 Kilogramm abgespeckt und die ersten Autos sollen in diesem Monat auf den Markt kommen.

Nicht nur Teile der Karosserie, sondern auch die Sportsitze des Zweisitzers sind aus Karbon. Und auch ein Karbonspoiler unter der Frontschürze soll dem Auto mehr Abtrieb verleihen. Dies bei einer unveränderten Motorleistung von 426 PS und 470 Nm Drehmoment. Übertragen wirde die Kraft auf die Hinterräder entweder über die 6-Gang Handschaltung oder eine optionale Sportshift-Automatik.  Den Spurt von 0 auf 100 km/h meistert der Aston Martin V8 Vantage N420 in 4,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 Stundenkilometern.

Äußerlich unterscheidet sich der neue von Aston Martin durch einen neuen Heckdiffusor, modifizierte seitliche Lüftungskiemen aus Karbon, einem Kohlefaser-Splitter und neu gezeichnete Seitenschweller.  Besondere Akzente setzen der schwarze Kühlergrill und graphitfarbene Endtöpfe des Sportauspuffs.

Das Innere ist neben den elektrisch justierbaren Karbon-Sportsitzen mit Leder und einem Alcantara Dachhimmel ausgestattet. Serienmäßig ist außerdem die Parkdistanzkontrolle und Aston Martin Audio System.

Der Aston Martin V8 Vantage N420 hat eine Länge von 4380 Millimetern, eine Breite von 1865 Millimetern (2025 Millimeter mit Außenspiegeln), einer Höhe von 1255 Millimetern (Coupé) und 1265 Millimetern (Roadster). Der Radstand beträgt 2600 Millimeter und das Auto hat einen Wendekreis von 11,1 Metern. Das Kofferraumvolumen beim Coupé beträgt 300 Liter, beim Roadster 144 Liter und der Tank fasst 80 Liter Sprit. Laut Hersteller soll der durchschnittliche Verbrauch bei 13,3 Litern/100 km liegen.

Zu haben sein wird der Aston Martin V8 Vantage N420 in den Farben „Rose yellow“, „Kermit green“, „Elwood blue“ oder dem typischen „Racing green“ von Aston Martin.

Volvo und Geely

Wenn im September die letzte Rate überwiesen wird und die Politiker in China und Europa endgültig zustimmen, dann wird Volvo als erster westlicher Automobilhersteller zu einem chinesischen Konzern gehören.

Man könnte fast sagen, dass ein Stück Schweden dann chinesisch wird, denn Volvo ist mit der schwedischen Gesellschaft ebenso verbunden, wie VW mit der deutschen.

War der Volvo in Schweden eher das Auto des sozialdemokratischen Mittelstands, so wurde er im Ausland schnell zum Fahrzeug für Künstler, Gelehrte und Freiberufler und vermittelte stets ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Ein Auto, dem man seine Familie anvertraut.

Heutzutage sind aber die damaligen Ideale von Volvo überholt. Qualität zählt wenig, wenn das Auto als Statussymbol und Symbol der idealisierten Person des Fahrers gesehen wird.
Und vielleicht hatte Volvo da ja den Anschluss verpasst!? Auf der anderen Seite hörte man in der letzten Zeit auch immer wieder, dass ein Volvo heute kein richtiger Volvo mehr sei.

Unbestritten ist aber, dass sich das Auto heute zum idealen Konsumgut und besten Beispiel für den Kapitalismus entwickelt hat. Es ist teuer, kompliziert, verschleißt zuverlässig und schnell und seine Herstellung setzt Kapital in enormer Höhe voraus.

Alle großen Automobilhersteller sind deshalb auch zu internationalen Unternehmen geworden und neben den materiellen Produkten spielen Finanzgeschäfte eine zunehmend größer Rolle, so dass man beide nicht einmal mehr trennen kann.

Hersteller planen 5-10 Jahre im Voraus, um dann in größtmöglicher Serie bauen zu können. Dies ist trotz der möglichen Überkapazitäten günstiger, als Produktionsanlagen zu verändern.

Was aber nun ab September aus Volvo werden wird, muss sich zeigen. Sicher hat Geely die Traditionsfirma nicht gekauft, um chinesische Autos in China herzustellen. Eher ist wohl zu erwarten, dass Geely international konkurrenzfähig werden will.

Hoffentlich werden also bei Volvo bald wieder typische Volvomodelle gebaut, denn die elf Jahre als Ford-Tochter waren für die schwedischen Ingenieure  ja schon nicht besonders glücklich.
Im Augenblick ist das erfolgreichste Modell in China ist übrigens der S80, den es dort in verlängerter Version gibt, und in schwedischen Zeitungen war zu lesen, dass Geely in zwei Jahren allein in China 150.000 Volvos verkaufen will. Ein weiteres Ziel sei es BMW, nicht nur in China sondern weltweit, zu überflügeln.

Citroën Survolt

Im März wurde die Studie des Citroën Survolt auf dem Genfer Autosalon vorgestellt, vor kurzem feierte sie ihr Debüt auf der Rennstrecke von Le Mans.

Am Steuer saß Vanina Ickx, die Tochter der Formel 1-Legende Jacky Ickx.

Das Elektroauto hat einen Rohrrahmen, eine Kohlefaserkarosserie mit flachem Heck und Spoiler und wird von zwei Elektromotoren angetrieben, die zusammen 300 PS leisten. Der 3,85 Meter lange, 1,87 Meter breite und 1,2 Meter hohe Survolt von Citroën ist mit 1150 Kilogramm wirklich ein Leichtgewicht und schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 260 km/h.

Zwei je 140 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akkus haben eine Kapazität von 31 kWh, was einer Reichweite von rund 200 Kilometern entspricht. Über spezielle Ladestationen können sie in zwei Stunden aufgeladen werden, an der herkömmlichen Steckdose dauert es 10 Stunden.

Volvo V60

Im Herbst soll der Volvo V60 auf den Markt kommen, der die Lücke zwischen Volvo V50 und Volvo V70 schließen soll.

Der Volvo V60 soll den Kunden Platz und Flexibilität bieten, ohne dabei Abstriche in Bezug auf die Sportlichkeit und das Fahrgefühl machen zu müssen.
Etwas Platz kostet allerdings die ausgeprägte Keilform des V60, der mit der coupéartigen Dachform recht ansprechend aussieht.

Die Technik und teilweise das Aussehen teilen sich der Kombi V60 und die Limousine S60. Bis zur A-Säule gleichen sich beide Autos sogar, denn das Ziel ist es ein am Coupé orientiertes Auto auf den Markt zu bringen, das über etwas mehr Platz verfügt. Wer dann noch deutlich mehr Platz wünscht muss auf den V70 oder den XC70 zurückgreifen. Die Rückbank des Volvo V60 lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umlegen und auch den Beifahrersitz kann man komplett umklappen.

Gleich sind auch die modernen Sicherheitssysteme, die Advanced Stability Control, die ein mögliches Ausbrechen frühzeitig anzeigt, und das Kollisions-Warnsystem, das mit Notbremssystem und Fußgängerschutz ausgestattet ist.
Genau wie beim Coupé sind auch beim Kombi Benziner- und Dieselvarianten zu haben. Das heißt Vier- und Sechszylinder-Ottomotoren mit einem Leistungsspektrum von 150 bis 304 PS und Vier- und Fünfzylinder-Dieselmotoren mit 115 bis 205 PS.

Vorgestellt wird der Volvo V60 in diesem Jahr auf dem Pariser Automobilsalon, über den Preis ist allerdings bisher noch nichts bekannt. Konzipiert wurde der Volvo V60 speziell für den europäischen Markt, für den 90 Prozent der jährlichen Produktion von 50.000 Stück bestimmt sind. Allerdings wird hier nur das Dynamic-Chassis, das Sportfahrwerk, zur Verfügung stehen während es in anderen Regionen auch das Komfort-Fahrwerk geben wird.

Erdöl nicht so knapp wie immer behauptet

Auch wenn es natürlich in der heutigen Zeit nicht gerade populär ist, dies zu sagen, so wird es doch zumindest die Autofahrer freuen, dass die Erdölreserven längst nicht so knapp sind wie immer behauptet wird.

Auch noch in einigen Jahrzehnten werden die meisten Autos mit Benzin und Diesel fahren, auch wenn diesen dann wahrscheinlich mehr Biokraftstoff beigemischt sein wird.

Schenkt man Uwe Franke, dem Chef der Deutschen BP Glauben, so müssen wir uns in diesem Jahrhundert noch keine Sorgen über die Verfügbarkeit von Öl und Gas machen. Erst im 22. Jahrhundert werden die Ressourcen knapp. Auch wenn BP  durch die Katastrophe im Golf ein gutes Stück seiner Glaubwürdigkeit verloren hat, so teilt man doch bei Shell und Esso diese Auffassung.

Eine Studie des Energie-Informations-Dienstes (EID) besagt, dass die Öl-Reserven zurzeit bei 195,375 Milliarden Tonnen liegen, gefördert und verbraucht wurden im letzten Jahr aber lediglich 3,8 Milliarden Tonnen.
Das Öl ist also noch nicht verbraucht, es wird lediglich teurer, da die Förderung und das Finden von Öl immer aufwendiger werden. Aber dies ist nicht der einzige Grund für die Teuerung. Da die Weltbevölkerung steigt, steigt auch die Nachfrage und dies treibt die Preise zusätzlich in die Höhe.

In Deutschland allerdings ist abzusehen, dass wenn sich die Fahrleistung der Bürger nicht grundlegend ändert, der Absatz von Benzin und Diesel doch sinken wird. Die Autos werden nämlich aufgrund steigender Kraftstoffpreise und strengeren Umweltschutzanforderungen effizienter.

Insgesamt, abgesehen vielleicht von der Preisentwicklung, sind dies recht gute Aussichten für die klassischen Antriebe. Allerdings sollte man sich nicht auf dem noch relativ sicheren Polster der Öl-Reserven ausruhen, denn auch die alternativen Antriebsarten werden noch einige Zeit brauchen, bis sie so weit entwickelt sind, dass sie der breiten Masse zur Verfügung stehen und einen wirklichen Ersatz für Benzin und Diesel darstellen.

Auch wenn es natürlich in der heutigen Zeit nicht gerade populär ist, dies zu sagen, so wird es doch zumindest die Autofahrer freuen, dass die Erdölreserven längst nicht so knapp sind wie immer behauptet wird.
Auch noch in einigen Jahrzehnten werden die meisten Autos mit Benzin und Diesel fahren, auch wenn diesen dann wahrscheinlich mehr Biokraftstoff beigemischt sein wird.
Schenkt man Uwe Franke, dem Chef der Deutschen BP Glauben, so müssen wir uns in diesem Jahrhundert noch keine Sorgen über die Verfügbarkeit von Öl und Gas machen. Erst im 22. Jahrhundert werden die Ressourcen knapp. Auch wenn BP  durch die Katastrophe im Golf ein gutes Stück seiner Glaubwürdigkeit verloren hat, so teilt man doch bei Shell und Esso diese Auffassung.
Eine Studie des Energie-Informations-Dienstes (EID) besagt, dass die Öl-Reserven zurzeit bei 195,375 Milliarden Tonnen liegen, gefördert und verbraucht wurden im letzten Jahr aber lediglich 3,8 Milliarden Tonnen.
Das Öl ist also noch nicht verbraucht, es wird lediglich teurer, da die Förderung und das Finden von Öl immer aufwendiger werden. Aber dies ist nicht der einzige Grund für die Teuerung. Da die Weltbevölkerung steigt, steigt auch die Nachfrage und dies treibt die Preise zusätzlich in die Höhe.
In Deutschland allerdings ist abzusehen, dass wenn sich die Fahrleistung der Bürger nicht grundlegend ändert, der Absatz von Benzin und Diesel doch sinken wird. Die Autos werden nämlich aufgrund steigender Kraftstoffpreise und strengeren Umweltschutzanforderungen effizienter.
Insgesamt, abgesehen vielleicht von der Preisentwicklung, sind dies recht gute Aussichten für die klassischen Antriebe. Allerdings sollte man sich nicht auf dem noch relativ sicheren Polster der Öl-Reserven ausruhen, denn auch die alternativen Antriebsarten werden noch einige Zeit brauchen, bis sie so weit entwickelt sind, dass sie der breiten Masse zur Verfügung stehen und einen wirklichen Ersatz für Benzin und Diesel darstellen.

Neues Glasdach bei Mercedes-Benz

Mit einem neuen Glasdach bei Mercedes können die Kunden jetzt selbst bestimmen, wie viel Licht von oben ins Auto fällt.

Entwickelt wurde das Magic Ski Control genannte Glasdach von den Ingenieuren bei Mercedes-Benz nach dem Prinzip eines Platten-Kondensators. Wird elektrische Spannung an das Glasdach angelegt richten sich die darin befindlichen Teilchen so aus, dass die Scheibe lichtdurchlässig wird. Ist der Strom dagegen ausgeschaltet, so ordnen sich die Teilchen nach dem Zufallsprinzip und die Scheibe bleibt lichtundurchlässig.

Schon im durchsichtigen Zustand werden sowohl UV- als auch Infrarotstrahlung wirkungsvoll abgeschirmt, bei lichtundurchlässigem Zustand schirmt das Glasdach von Mercedes sogar besser ab als konventionelles Grünglas, wie Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera bestätigt haben. So kann dann sogar ganz auf mechanische Beschattungsmittel, wie Rollos oder Jalousien verzichtet werden.

So können die Mercedes-Kunden mit Magic Sky Control in Zukunft selber entscheiden, ob sie Panorama und Licht oder lieber Schatten und angenehme Kühle haben wollen und können anhand des Wetters selber entscheiden.
Wellness pur und dazu noch eine Entlastung für die Klimaanlage, was natürlich auch zur CO2 Einsparung beiträgt. In Serie gehen soll das Magic Sky Control Glasdach schon 2011.